“Stuttgarter Aufruf” gegen politisch korrekte Maulkorberlasse

AfD-Basis formiert sich gegen Bevormundungsversuche von oben

“Stuttgarter Aufruf” gegen politisch korrekte Maulkorberlasse

Seit der sich zuspitzenden Debatte über eine mögliche Verfassungsschutz-Beobachtung der Alternative für Deutschland (AfD) gärt es in der Partei. In zahlreichen Landesverbänden häufen sich Ausschlussverfahren und Ordnungsmaßnahmen gegen angebliche “Extremisten”. Doch allzu oft ist schon auf den ersten Blick erkennbar, dass hier lediglich die “Gunst der Stunde” genutzt werden soll, um kritische Geister und politisch inkorrekte Mitglieder loszuwerden. Schon macht das geflügelte Wort des “Selbstmords aus Angst vor dem Ableben” die Runde.

Dagegen formiert sich jetzt deutlich hörbar Widerstand an der Basis. Doch diesmal fiel der Startschuss zum Erhalt von innerparteilicher Meinungsfreiheit und -Vielfalt überraschenderweise nicht in den Ostverbänden, sondern im Südwesten. Pünktlich nach Schließung der hessischen Wahllokale ging am Sonntagabend die von der baden-württembergischen Landtagsabgeordneten Dr. Christina Baum verantwortete Webseite des “Stuttgarter Aufrufs” online. Stündlich wächst seitdem die Zahl der Mitunterzeichner aus dem ganzen Bundesgebiet. Neben zahlreichen einfachen Mitgliedern befinden sich darunter auch zwei Bundestagsabgeordnete (Hansjörg Müller und Franziska Gminder) und zehn Landtagsabgeordnete aus Baden-Württemberg …

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